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Weltrevolution!

09. March '05

[Zeit]

Eckhard Spoerr / freenet
In Geld We Trust

Um mal allen eines klar zu sagen: Eckhard Spoerr ist ein Gott! Der hat aus einer kleinen Klitsche eine der hochprofitabelsten Firmen Europas gemacht! Der verdient es auch, bei einer Fusion von freenet und mobilcom der absolute Chef zu werden, damit die lahmen Pfeifen bei mobilcom endlich Feuer unter dem Hintern kriegen. Wer Spoerr angreift ist einfach nur Abschaum! Das muss doch mal gesagte werden.
(aus dem Forum von dirk-hertfelder.de, 8.3.05


Bereits seit Juni 2003 sitzt nun der ehemalige "Börsenstar" Alexander Falk, Internet-Unternehmer, in Untersuchungshaft. Angeklagt wegen schweren Betruges. Hinzu kommt dieser Tage noch die Einleitung eines vorläufigen privaten Insolvenzverfahrens durch das Hamburger Amtsgericht. Wirklich sehenswert in diesem Zusammenhang ist die Bilderstrecke vom manager-magazin. Mein Haus, meine Yacht, mein Knast.
Sicherlich birgt solch ein tiefer Fall eine gewisse menschliche Tragik in sich, auch wenn dieser selbstverschuldet ist (worüber abschließend ein Gericht befinden wird). Man versuche sich nur in die Situation eines Menschen hineinzuversetzen, der sich anscheinend über Reichtum und Erfolg definierte und nun ein paar Jahre Tütenkleben in Aussicht hat. Kein edler Charakterzug von mir, aber da bleibe ich ehrlich: ich bin voyeuristisch genug veranlagt, dass mich eine Reality-Show á la Big Brother mit einem ehemaligen New-Economy-Star hinter Gittern ein paar Sendungen lang wirklich fesseln könnte. Alexander Falk an der Essensausgabe. Alexander Falk beim Hofgang. Und wie darf man sich das vorstellen, wenn die verfügbaren Gesprächspartner eher Knasttränen als Schlipse tragen? Und möchte überhaupt ein Mithäftling über Börsenkurse fachsimpeln? Der einstige Börsenstar wird sich wohl einsam fühlen, auch wenn das "Kuschelverbot" (Abendblatt, 5.3.05) mittlerweile aufgehoben wurde. An dieser Stelle wünsche ich Alexander Falk von Herzen, dass diese Einsamkeit nicht von Dauer bleibt und dass die Zukunft hoffentlich einige interessante Gesprächspartner bringt, mit denen man sich über die wirklich wichtigen Dinge im Leben - wie dem Geld - austauschen kann.

Aber ich bin vom eigentlichen Thema abgekommen, ich wollte ja über einen aktuellen Börsenstar schreiben, nämlich Eckhard Spoerr, Vorstandsvorsitzender des Internet-Unternehmens Freenet AG. Ganz anderes Thema. Und weil ich ungern Abschaum bin, wird von mir auch keine Kritik zu lesen sein. Selbstverständlich habe ich auch einen ganz anderen Eindruck als jener ehemalige Freenet-Mitarbeiter im "Chefduzen"-Forum, der unter dem Synonym "geishapunk" seine Meinung schrieb, dass der Name Spoerr mit dem Wort "seriös" nicht zusammenpasse ...

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28. February '05

[Müll]

Kurzurlaub

Die Weltrevolution macht gerade 'n Kurzurlaub ...; musste auch mal sein.


24. February '05

[Zeit]

Norbert Brackmann, stellv. Vorsitzender der CDU Lauenburg!

In der Lauenburgischen Zeitung vom 23.2.05 werden Sie als stellvertretender Kreisvorsitzender der "schwarzbunten" Holsteinerpartei CDU mit folgenden Aussagen hinsichtlich des SSW zitiert:holsteiner schwarzbunte
Für den stellvertretenden CDU- Kreischef Norbert Brackmann droht sich durch den SSW "unsere schleswig-holsteinische Identität und Kultur bis hin zur Veränderung unseres ganzen Schulsystems durch Schaffung einer Einheitsschule in Richtung Dänemark grundlegend zu verändern".
Brackmann: "Bei aller Bewunderung für Stil und Lebensart unserer Nachbarn in Dänemark und in Skandinavien überhaupt: wir Deutsche, wir Schleswig- Holsteiner, wir Lauenburger haben unsere eigene Lebensart, die wir nicht einfach, nur weil eine denkbar kleine dänisch orientierte Minderheit es möchte über Bord werfen werden. Jeder kann von seinen Nachbarn lernen, aber wir werden uns unsere Lebensart von niemandem diktieren lassen. Ich kann allen Verantwortlichen nur raten, nicht aus persönlichem Machterhalt einen Flächenbrand auszulösen."

Soso, sehr verehrter Herr Brackmann, Sie "raten" also dem SSW dazu, sich gefälligst den "Deutschen" unterzuordnen, um nicht einen "Flächenbrand" auszulösen. Ich will jetzt so eine Äußerung nicht unbedingt in strafrechtlicher Hinsicht - Stichwort Nötigung - diskutieren. Auch historische Fragestellungen sind meist recht schwer abschließend zu beantworten. So auch die Frage, wie sich "Person XY" in der Zeit zwischen 1933-45 verhalten hätte, wenn Sie zu jener Zeit gelebt hätte. Allerdings, Herr Brackmann, mit Verlaub: Bei Ihnen liegt der Fall meiner Meinung nach ziemlich klar.


23. February '05

[Zeit]

Landtagswahl Schleswig-Holstein / SSW
Hallo, Ihr miesen braunen Ratten ...

... die Ihr jetzt aus Euren Löchern kommt und Drohanrufe beim SSW macht, weil der SSW nicht der Partei, in der in Schleswig-Holstein nach dem Krieg Nazi-Funktionäre prima Karriere machen konnten, zur Macht verhelfen möchte:

Nach 16 Jahren Wahlrecht habe ich erstmals oberhalb der kommunalen Ebene eine "realpolitische" Stimme abgegeben, und zwar für den SSW; weil ich SPD und Grüne für absolut unwählbar halte, CDU und FDP sowieso indiskutabel und hauptsächlich um einen bescheidenen Beitrag zu leisten, dass die NPD-Nazis möglichst klein bleiben.

Ihr miesen kleinen braunen Ratten, die Ihr jetzt meint, die Anregungen von Schreibtischtätern wie dem sogenannten Parteienforscher oder dem parlamentarischen Geschäftsführer der CDU/CSU-Fraktion, Norbert Röttgen, in die Tat umsetzen und gegen Dänen (und Friesen!) ausländerfeindlich hetzen zu müssen:
Die einzigen Worte Dänisch, die ich verstehe, lauten
"Smörebröd, Smörebröd, römm-pömm-pömm-pömm".


21. February '05

[Zeit]

Autsch!
Der wirklich allerdümmste Kommentar ...

... zum Ausgang der Landtagswahl in Schleswig-Holstein kommt wider Erwarten nicht von Politikern wie Angela Merkel, Guido Westerwelle oder Kai-Uwe Benneter (Für Nichteingeweihte: das ist der SPD-Generalsekretär). Den Vogel abgeschossen hat der sogenannte "Parteienforscher" Jürgen Falter, zitiert bei Spiegel-Online:

"Der Parteienforscher Jürgen Falter warnte in einem dpa-Gespräch vor einer Überschätzung des SSW. Sollte dieser Rot-Grün zur Mehrheit in Kiel verhelfen, "würde das mit Sicherheit bei manchen anti-dänische Ressentiments wecken"."

Was sagt uns das? Im Land zwischen den Meeren werden die Hot-Dog-Buden brennen, wenn nicht Peter-Harry Carstensen CDU-Ministerpräsident einer großen Koalition wird!


[Zeit]

Die Drogenberatung für Schleswig-Holstein informiert:
Achtung! Mieser Stoff im Umlauf!


schleswig-holstein


14. February '05

[Müll]

Erfolgreich abnehmen (3)
Mühsam nährt sich das Eichhörnchen

Um auch den wilden Spekulationen, die durch die lange Zeitspanne seit meinem letzten Teil der Serie "Erfolgreich Abnehmen" entstanden waren, die Nahrung zu entziehen:
Selbstverständlich geht der Kampf weiter! Und es gab gute Gründe, dass ich in der Zwischenzeit darauf verzichtet habe, in aller Öffentlichkeit von den Abrüstungsbemühungen hinsichtlich meines Bauches - in Fachkreisen auch die "Holsteiner Bombe" genannt - zu berichten ...
Die hässlichen Folgen des Wohlstands

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