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Weltrevolution!Jump to navigation09. March '05[Zeit]
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| In der Lauenburgischen Zeitung vom 23.2.05 werden Sie als stellvertretender Kreisvorsitzender der "schwarzbunten" Holsteinerpartei CDU mit folgenden Aussagen hinsichtlich des SSW zitiert: | ![]() |
Für den stellvertretenden CDU- Kreischef Norbert Brackmann droht sich durch den SSW "unsere schleswig-holsteinische Identität und Kultur bis hin zur Veränderung unseres ganzen Schulsystems durch Schaffung einer Einheitsschule in Richtung Dänemark grundlegend zu verändern". Brackmann: "Bei aller Bewunderung für Stil und Lebensart unserer Nachbarn in Dänemark und in Skandinavien überhaupt: wir Deutsche, wir Schleswig- Holsteiner, wir Lauenburger haben unsere eigene Lebensart, die wir nicht einfach, nur weil eine denkbar kleine dänisch orientierte Minderheit es möchte über Bord werfen werden. Jeder kann von seinen Nachbarn lernen, aber wir werden uns unsere Lebensart von niemandem diktieren lassen. Ich kann allen Verantwortlichen nur raten, nicht aus persönlichem Machterhalt einen Flächenbrand auszulösen." Soso, sehr verehrter Herr Brackmann, Sie "raten" also dem SSW dazu, sich gefälligst den "Deutschen" unterzuordnen, um nicht einen "Flächenbrand" auszulösen. Ich will jetzt so eine Äußerung nicht unbedingt in strafrechtlicher Hinsicht - Stichwort Nötigung - diskutieren. Auch historische Fragestellungen sind meist recht schwer abschließend zu beantworten. So auch die Frage, wie sich "Person XY" in der Zeit zwischen 1933-45 verhalten hätte, wenn Sie zu jener Zeit gelebt hätte. Allerdings, Herr Brackmann, mit Verlaub: Bei Ihnen liegt der Fall meiner Meinung nach ziemlich klar. | |
... die Ihr jetzt aus Euren Löchern kommt und Drohanrufe beim SSW macht, weil der SSW nicht der Partei, in der in Schleswig-Holstein nach dem Krieg Nazi-Funktionäre prima Karriere machen konnten, zur Macht verhelfen möchte:
Nach 16 Jahren Wahlrecht habe ich erstmals oberhalb der kommunalen Ebene eine "realpolitische" Stimme abgegeben, und zwar für den SSW; weil ich SPD und Grüne für absolut unwählbar halte, CDU und FDP sowieso indiskutabel und hauptsächlich um einen bescheidenen Beitrag zu leisten, dass die NPD-Nazis möglichst klein bleiben.
Ihr miesen kleinen braunen Ratten, die Ihr jetzt meint, die Anregungen von Schreibtischtätern wie dem sogenannten Parteienforscher oder dem parlamentarischen Geschäftsführer der CDU/CSU-Fraktion, Norbert Röttgen, in die Tat umsetzen und gegen Dänen (und Friesen!) ausländerfeindlich hetzen zu müssen:
Die einzigen Worte Dänisch, die ich verstehe, lauten
"Smörebröd, Smörebröd, römm-pömm-pömm-pömm".
... zum Ausgang der Landtagswahl in Schleswig-Holstein kommt wider Erwarten nicht von Politikern wie Angela Merkel, Guido Westerwelle oder Kai-Uwe Benneter (Für Nichteingeweihte: das ist der SPD-Generalsekretär). Den Vogel abgeschossen hat der sogenannte "Parteienforscher" Jürgen Falter, zitiert bei Spiegel-Online:
"Der Parteienforscher Jürgen Falter warnte in einem dpa-Gespräch vor einer Überschätzung des SSW. Sollte dieser Rot-Grün zur Mehrheit in Kiel verhelfen, "würde das mit Sicherheit bei manchen anti-dänische Ressentiments wecken"."
Was sagt uns das? Im Land zwischen den Meeren werden die Hot-Dog-Buden brennen, wenn nicht Peter-Harry Carstensen CDU-Ministerpräsident einer großen Koalition wird!
| Um auch den wilden Spekulationen, die durch die lange Zeitspanne seit meinem letzten Teil der Serie "Erfolgreich Abnehmen" entstanden waren, die Nahrung zu entziehen: Selbstverständlich geht der Kampf weiter! Und es gab gute Gründe, dass ich in der Zwischenzeit darauf verzichtet habe, in aller Öffentlichkeit von den Abrüstungsbemühungen hinsichtlich meines Bauches - in Fachkreisen auch die "Holsteiner Bombe" genannt - zu berichten ... | ![]() |
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